Amazon plant praktische Änderungen bei Rücksendungen

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Amazon plant praktische Änderungen bei Rücksendungen

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Als Online-Händler ist Amazon nicht nur aufgrund seines breiten Angebots bei vielen Nutzern beliebt. Das Unternehmen erleichtert auch die Rückgabe von Waren. Hier wird eine Änderung angekündigt, die den Rückgabeprozess noch einfacher machen wird.

Es kann immer mal vorkommen, dass Kunden bestellte Produkte zurücksenden müssen. Bei Amazon haben sie dafür in der Regel 30 Tage Zeit und können sogar entscheiden, ob sie Bestellungen per UPS, DHL oder Hermes zurücksenden möchten. Amazon bietet in bestimmten Fällen sogar eine kostenlose Abholung an. Was der Händler aber nicht kann, ist die Ware zu verpacken. Aber Amazon plant eine praktische Änderung für Retouren per DHL.

Amazon erleichtert die Rücksendung per DHL

Bei Rücksendung der bestellten Produkte hat der Kunde sicherzustellen, dass nicht nur alle Teile vollständig sind. Das Produkt muss außerdem so verpackt sein, dass es beim Transport nicht beschädigt wird. In der Regel benötigen Kunden einen ausreichend großen Karton oder Postsack. Doch nicht immer bewahren sie die Amazon-Umverpackung auf, sodass bei Retouren oft die lange Suche nach passenden Alternativen unvermeidlich ist.

Bei Rücksendungen per UPS kann man jedoch seit einigen Jahren auf eine solche Umverpackung verzichten. Dasselbe Verfahren will Amazon nun auch für Lieferungen per DHL einführen. Wie das Parcel Magazine berichtet, können Kunden ihre Retoure einfach in einer DHL-Filiale abgeben, die alles Weitere im Auftrag von Amazon erledigt. Retouren werden in der Filiale in eine Papiertüte gelegt und mit dem Retourenlabel versehen. Das DHL-Etikett wird vor Ort mit einem QR-Code gedruckt, den der Kunde per E-Mail von Amazon erhalten hat, als er die Rücksendung angefordert hat.
Bei dem vorgenannten Verfahren werden Retouren jedoch nicht sofort von DHL abgeholt, sondern bis zu sieben Kalendertage. Daher kann der Rücksendevorgang etwas länger als gewöhnlich dauern. Außerdem ist noch nicht klar, wann Amazon das Geld für die Rücksendung erstattet. Bislang erhalten Kunden ihre Portion teilweise schon, wenn die Retoure in der Filiale oder Packstation abgegeben und das Etikett gescannt wird. Ob Amazon dies auch bei der neuen Rücksendeoption über DHL tun wird, ist noch offen.

Nicht alle Retouren können unverpackt im Paketshop abgegeben werden

Bei DHL und der Deutschen Post heißt das Verfahren „Retoure Unpacked“. Das geht aus einem internen Schreiben hervor, das in Paketda vorliegt. Der Dienst soll den Angaben zufolge ab dem 10. Oktober verfügbar sein. Für das Angebot benötigte Versandtaschen und Retourenkartons werden ab sofort an die Filialen geliefert.

Kunden können herausfinden, ob eine Rücksendung für das Angebot in Frage kommt, wenn sie eine Rücksendung bei DHL über das Amazon-Formular anfordern. Hier finden Sie die Option „Versand per DHL – keine Verpackung oder Drucker erforderlich“. Insbesondere bei kleineren Gegenständen kann davon ausgegangen werden, dass dies berechtigt ist. Auf der anderen Seite müssen Kunden große, sperrige Produkte wahrscheinlich auf herkömmliche Weise verpacken und zurücksenden.


Hoher Aufwand für Paketshops


Mit dem neuen verpackungsfreien Service von DHL erleichtert Amazon seinen Kunden den Retourenprozess erheblich. Allerdings bedeutet das Angebot für die Poststellen viel Arbeit. Sie müssen für jede Rücksendung eine individuelle Verpackung lagern und bereitstellen sowie das Etikett drucken. Dies kann sicherlich zu längeren Wartezeiten führen, da die Bearbeitung jedes Kunden länger dauert.

Allerdings ist Amazon ein wichtiger Partner für DHL. Der Lieferservice ermöglicht es dem Unternehmen bereits, einige Sonderdienste wie Same-Day-Delivery, Late-Night-Delivery oder Lebensmittellieferung für Amazon Fresh anzubieten. „Retoure unverpackt“ ist ein weiteres Angebot auf dieser Liste. Unklar ist allerdings, wie viel Amazon kosten darf.

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